Ergotherapie
Ergotherapie (v. griechisch „érgon“= „Werk, Arbeit“ und therapeía= „Dienst, Behandlung“) geht davon aus, dass Aktiv-Sein heilende Wirkung hat. Dazu werden verschiedene Tätigkeiten (zB Alltagshandlungen wie Waschen und Anziehen, Essen, Kochen, … aber auch therapeutische Spiele und handwerkliche Tätigkeiten) gezielt ausgewählt und als Therapiemethode eingesetzt.
Hauptaufgaben der Ergotherapie in unserem Haus sind: Wasch-/Anziehtraining, Esstraining, Hilfsmittelversorgung und -anpassung (Rollstühle, Schienen, Tellerranderhöhungen oder spezielles Besteck, etc.), funktionelle Einzeltherapien,
Ergotherapie-Gruppen,…
In jedem Stockwerk findet zweimal pro Woche eine Gruppe statt, in der Bewohnerinnen, die an einer schweren Demenz erkrankt sind, aktiviert und zum „Handeln und Tun“ motiviert werden sollen. Dabei werden vorhandene körperliche und geistige Fähigkeiten und Ressourcen gezielt genutzt und gefördert.
Das Ziel der Ergotherapie ist die größtmögliche Selbstständigkeit der Bewohner:
„Wieder tun können, was man gerne tun will“.
Täglich begleiten unsere Ergotherapeutin Melanie „therapeutische Helferlein“ im Bereich der tiergestützten Ergotherapie zur Arbeit: Pudelhündin Cindi und Therapiehündin Kimba. Die beiden Hundedamen sind bei den Bewohnern sehr beliebt und der therapeutische Einsatz der Vierbeiner hat vielerlei positive Auswirkungen.
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